
Sofern eine interventionelle Behandlung indiziert ist, kann eine operative Sanierung von Läsionen im Bereich der Portio, Vagina, Vulva oder des Analbereichs ambulant durchgeführt werden. Ziel ist die sichere Entfernung bzw. Behandlung auffälliger Gewebeveränderungen unter Berücksichtigung einer differenzierten Befundlage und leitlinienorientierten Indikationsstellung.
Leitlinienkonform kommen gewebeschonende Operationsverfahren zum Einsatz. Hierzu zählen insbesondere die Hochfrequenzschlingenresektion (LEEP/LLETZ) sowie die Laser-Exzision bzw. Laser-Vaporisation. Die Eingriffe erfolgen mit dem Ziel, eine hohe diagnostische und therapeutische Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig funktionell sowie anatomisch möglichst schonend zu behandeln.


Alle operativen Eingriffe werden unter kolposkopischer Sicht durchgeführt, um eine präzise Lokalisation und gezielte Behandlung der Läsion zu ermöglichen. Die ambulante Durchführung erlaubt eine effiziente Versorgung bei klar definierter Indikation und unterstützt überweisende Praxen durch eine strukturierte diagnostisch-therapeutische Weiterbehandlung.